Scheitholz

CO² neutral
Bei der Holzverbrennung werden diejenigen Energiemengen freigesetzt, die der Baum im Laufe seines Wachstums jahrelang gesammelt hat.

Während seines Wachstums wandelt ein Baum das CO2 (Kohlendioxid) in den lebenswichtigen Sauerstoff um. Holz ist bei uns reichlich vorhanden und wächst stetig nach.
Ungenutzt muss ein Großteil im Wald verrotten und setzt dabei genauso viel Kohlendioxid (CO2) frei, wie bei seiner optimalen Verbrennung entstehen würde.
Deshalb spricht man beim Verbrennen von Holz von einer CO² neutraler Verbrennung.
Der Heizwert von einem Raummeter luftgetrockneten Laubbaumes (Buche/Eiche) entspricht dem Heizwert von über 200 Litern Heizöl oder mehr als 5 Zentnern Koks bzw. 7-8 Zentnern Briketts.
Trockenes Holz ist äußerst wichtig
Erntefrisches Holz enthält 50 bis 60 % Wasser. Wird frisches Holz verbrannt, so verdampft dieser hohe Wasseranteil im Ofen, wodurch etwa 50% der im Holz enthaltenen Energie verloren gehen.
Zudem reicht die Temperatur nicht mehr aus, um das Holz vollständig zu verbrennen.
Hohe Emissionen an organischen Schadstoffen, Ruß und Feinstaub im Abgas sind die Folge.
In Kamin- und Kachelöfen soll daher nur lufttrockenes Holz (15-20% Wassergehalt) verfeuert werden.
Spalten Sie deshalb das Holz vor dem Verheizen in Holzscheite (Umfang 10-20 cm) und lagern Sie es mindestens 2 Winter lang vor Regen und Feuchtigkeit geschützt im Freien. Holz braucht Luft zum Trocknen. Der Keller ist daher für die Trocknung nicht geeignet.
Holz ist nicht gleich Holz
Die meisten Holzarten eignen sich vorzüglich als Brennholz, wenngleich es Unterschiede im Preis und Heizwert gibt.
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